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Konzert Nr. 3
Karfreitag, 22. April, 18 Uhr, Remter
Johann Sebastian Bach: JOHANNES-PASSION BWV 245
Ulrike Staude, Sopran Cornelia Diebschlag, Alt Peter Diebschlag, Tenor Dirk Schmidt, Christus Jörg Hempel, Bass
Magdeburger Domchor
Cammermusik Potsdam Konzertmeister Wolfgang Hasleder
Leitung: Barry Jordan
Preise: € 26; € 20 (erm. € 18); € 12 (erm. € 10) zzgl. Vorverkaufsgebühren!
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Bachs Johannes-Passion wurde am Karfreitag, dem 7. April 1724, in der Nikolaikirche in Leipzig uraufgeführt. 296 Jahre später ist dieses Werk immer noch eine perfekte Ergänzung der Karfreitagsandacht; ungeheuer dramatisch und plastisch stellt es die Leidensgeschichte Jesu dar. Exzellente Solisten, die Cammermusik Potsdam auf barockem Instrumentarium und der Magdeburger Domchor versprechen ein besonderes Erlebnis an einem besonderen Tag im Kirchenjahr.
Konzert Nr 14
Sonntag, 3. Juli, 16 Uhr, Dom
Georg Friedrich Händel: SAUL HWV 53
In englischer Sprache
Entfällt wegen Nichtfinanzierbarkeit
Konzert Nr 35
Samstag, 24. September, 19.30 Uhr, Dom
im Rahmen der 3. Magdeburger Domfestspiele
Joseph Haydn: DIE SCHÖPFUNG
Rebekka Maeder, Sopran Albrecht Sack, Tenor Wolf Latzel, Bass
Magdeburger Domchor Halberstädter Kantorei (Einstudierung KMD Claus-Erhard Heinrich)
Cammermusik Potsdam auf klassischen Instrumenten
Leitung Barry Jordan
Preise : € 25; € 20 (erm. € 18); € 15 (erm. € 13)
Haydn wurde bei seinen England-Besuchen 1791–92 und 1794–95 zur Komposition eines großen Oratoriums angeregt, als er die Oratorien von Georg Friedrich Händel in großer Besetzung hörte. Es ist wahrscheinlich, dass er versuchen wollte, durch den Einsatz der Musiksprache der reifen Wiener Klassik sich zu ähnlich gewichtigen Resultaten zu verhelfen.
Die Arbeit am Oratorium dauerte vom Oktober 1796 bis zum April 1798. Haydn fand sein Thema inspirativ und seiner eigenen Aussage nach, war die Komposition für ihn eine grundlegende religiöse Erfahrung. Er arbeitete an dem Projekt bis zur Erschöpfung, und tatsächlich erkrankte er nach der Uraufführung für längere Zeit.
Die Schöpfung wurde erstmals am 29. und 30. April 1798 unter der Leitung Haydns im Palais Schwarzenberg aufgeführt. Die Uraufführungen fanden vor einer geschlossenenen Gesellschaft statt, doch hatten diese solches Interesse hervorgerufen, dass 30 Gendarmen, darunter 18 Berittene, abgeordnet waren, um den Weg zum Schwarzenbergschen Palais freizuhalten. Zum ersten Mal erklingt das Werk in Magdeburg mit Instrumenten der Haydn-Zeit.
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