WEIHNACHTEN MIT EMMA KIRKBY

Konzert Nr. 47
Samstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr, Remter

Alle paar Jahre kommen Emma Kirkby und London Baroque auch in der  Vorweihnachtszeit nach Deutschland und begeistern ihre große  Fangemeinde.

Die Mainpost schrieb 2007: "Mit ihrer eindringlich  klaren und schlanken Sopranstimme verlieh Kirkby ihren Tönen  silbrig-reine Flügel - glänzend, artikuliert, geschmeidig und biegsam.  Sehr ausgewogen, einfühlsam und nuanciert begleitet von den teilweise  gut 300 Jahre alten historischen Instrumenten des Ensembles zelebrierten sie gemeinsam das Fest der Liebe - uneitel, sympathisch, durchweg  menschlich und einfach ergreifend schön. (...) Ein wahrhaftig tolles  vorweihnachtliches Geschenk!"

London Baroque und Emma Kirkby

Ursprünglich wäre Emma Kirkby niemals auf die Idee gekommen, Sängerin zu werden. Sie hatte Philologie in Oxford studiert und war Lehrerin,  daneben sang sie in kleinen Chören und Ensembles. Hier entdeckte sie  ihre Affinität zum Repertoire der Renaissance und des Barock. 1971 trat  sie dem Taverner Choir bei und 1973 begann ihre langjährige  Zusammenarbeit mit dem Consort of Musicke und der Academy of Acient  Music. Und das zu einer Zeit, als die meisten Sopranistinnen noch nicht  einen Ton anstrebten, der zu alten Instrumenten passte. Bei der Suche  nach diesem speziellen Klang war sie deshalb auf sich selbst gestellt.  Jessica Cash war ihr allerdings eine große Hilfe und ebenso die  Dirigenten und ihre Sänger- und Instrumentalkollegen, mit denen sie  zusammengearbeitet hat.

Mit mehreren Kammermusikensembles und Orchestern verbindet Emma  Kirkby eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Dazu gehören  London Baroque, das Freiburger Barockorchester, L'Orfeo, The Orchestra  of the Age of Enlightenment, Fretwork, das Purcell Quartet und die  London Handel Players. Neuerdings auch jüngere Kollegen wie Florilegium, Armonico Consort und das Theater of Early Music. 

Heute liegen mehr als hundert Einspielungen von Emma Kirkby vor, die  von Sequenzen von Hildegard von Bingen bis zu Madrigalen der englischen  und der italienischen Renaissance, von barocken Kantaten und Oratorien  bis zu Werken von Mozart und Haydn reichen. Seit 2000 arbeitet sie mit  dem schwedischen Label BIS zusamme, bei dem sie u.a. Motetten und  Kantaten von Händel, Werke von Couperin mit London Baroque und  Lautenlieder mit Anthony Rooley und Jakob Lindberg aufgenommen hat. Und  fast alle Aufnahmen konnte sie in der von ihr geliebten Akustik der  Laenna Kirche in Schweden machen. 

1999 wurde Emma Kirkby zum "Artist of the Year" von den Zuhörern von  Classic FM gewählt, 2000 erhielt sie den "Order of the British Empire",  2007 wurde sie von Queen Elisabeth II. in den Ritterstand (Dame  Commander of the Order of the British Empire) erhoben. 2008 wurde ihr  von der Oxford University die Ehrendoktorwürde verliehen. Wirklich  überraschend war, dass das BBC Music Magazine 2007 eine Kritikerumfrage  veröffentlichte, in der unter "Die 20 besten Soprane" Emma Kirkby auf  Platz 10 gewählt worden war. Ganz offensichtlich wird Kirkby's  künstlerischer Weg, die Suche nach Klarheit und den perfekten  Ensembleklang anerkannt und geschätzt.

Trotz aller CD-Einspielungen und Auszeichnungen dafür zieht Emma  Kirkby selbst allerdings live-Konzerte einer Aufnahme jederzeit vor, und ganz besonders gerne mag sie die mehrfache Wiederholung eines  Programmes. Denn sie ist der Meinung, dass jeder neue Tag, jeder neue  Aufführungsort und jedes neue Publikum dazu beitragen, dass aus dem  erarbeiteten Programm wieder etwas Neues wird.

Preise: € 44 (erm. € 40); € 36 (erm. € 32); € 22 (erm. €20)

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DAS PROGRAMM

Arcangelo Corelli (1653-1713): Triosonate G-Dur, op.1/9

Dietrich Buxtehude (1637-1707): O dulcis Jesu

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Triosonate in F-Dur

Georg Friedrich Händel: Salve Regina fr Sopran und Streicher

G. Carissimi (1605-74): Salve Puellele

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Triosonate Nr. 6 in G-Dur  (nach Orgelsonate, BWV 530)

Alessandro Scarlatti (1660-1725) Cantata Pastorale “Non s qual pi m'ingombra”

 

Dieses Konzert wird ermöglicht durch eine Zuwendung von

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